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    Chronik

    Die Vereinsgeschichte des Fanfaren- und Musikzuges Lippach
    von seinen Anfängen im Jahre 1978 bis zum Jubiläumsjahr 2004


    Auf dem Weg zur Vereinsgründung im Jahr 1979

    Die Gründung des Fanfaren- und Musikzuges Lippach ist eine eher außergewöhnliche, ist sie doch auf eine zunächst skurrile Idee einiger junger Reiter zurückzuführen:
    Bereits im Herbst 1978 versammelte sich diese Gruppe junger Reiter mit dem Vorhaben das Reiten und die Musik in einem zu verbinden. So kam man auf die Idee einen berittenen Fanfarenzug zu gründen.
    Die ersten Fanfaren waren schnell gekauft, um diesen ehrgeizigen Plan in die Tat umzusetzen, der jedoch nach ersten Blasversuchen hoch zu Ross zu scheitern drohte, und man beließ es dabei in Zukunft einen Fanfarenzug „zu Fuß“ anzustreben.
    Die ersten Musikproben wurden im Wohnzimmer der Brüder Steininger auf Gut Schönberg abgehalten, jedoch stellte sich später der Wirtschaftsraum der Turnhalle als günstigerer Platz heraus, der von der Gemeinde Westhausen großzügig zur Verfügung gestellt wurde.
    Die ursprüngliche Idee eines berittenen Fanfarenzuges zeigte sich dann nur noch in der ersten Uniform des Fanfarenzuges, die bei der ersten Generalversammlung im Dezember 1978 gewählt wurde. Sie bestand aus einer Reithose und Reitstiefeln mit Stulpen und einem blau- gelben Umhang und wurde zum Teil von den Mitgliedern selbst hergestellt. Als Kopfbedeckung wurden breitkrempige Hüte mit Zinnen und zwei langen Federn angeschafft.
    Als Dirigent gesellte sich Eugen Pukrop, selbst bereits aktiver Musiker, zu der Fanfarengruppe, die kurz darauf durch einige Landsknechtstrommler ergänzt wurde.
    Bei einem Treffen mit Bürgermeister Frank und Ortsvorsteher Saverschel hoffte der Fanfarenzug auf Unterstützung, vor allem finanzieller Art, von Seiten der Gemeinde und auf einige Ratschläge beim weiteren Vorgehen zur Vereinsgründung. Eine positive Rückmeldung auf dem Weg zu seiner Gründung erhielt dann der Fanfarenzug kurze Zeit später durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Gemeinde Westhausen.
    Bei einem Aktiventreffen im Landgasthof Walter im März 1979 wurde der Beitritt in den Blasmusikverband Baden- Württemberg e. V. beschlossen und der Probetermin wurde von Sonntag Vormittag auf Donnerstag Abend verlegt, der auch noch 25 Jahre später als Probetermin beibehalten werden sollte. Außerdem beschloss man passive Mitglieder anzuwerben. Der Termin für die offizielle Gründungsversammlung wurde auf den 27. Juli 1979 festgelegt.

    Offizielle Gründungsversammlung des Fanfaren- und Musikzugs Lippach am 27. Juli 1979 im Landgasthof Walter
    Dem Engagement und Zusammenhalt aller Gründungsmitglieder sowie des Dirigenten ist es zu verdanken, dass sich nur ein dreiviertel Jahr nach der ersten Idee einer Musikgruppe in Lippach ein Verein entwickelte, der am 27. 7. 1979 offiziell seine Gründung bekannt gab.

    Gründungsmitglieder sind:
    Steininger Willi
    Pukrop Eugen
    Thor Josef
    Stengel Gerhard
    Walter Herbert
    Steininger Günther
    Frank Norbert
    Stengel Uli
    Egetemeyer Hubert
    Weik Paul
    Lukas Clemens
    Borkowski Uwe
    Holzer Hubert
    In den Vorstand wurden folgende Mitglieder gewählt:
    1. Vorstand: Willi Steininger
    2. Vorstand: Eugen Pukrop
    Schriftführer: Gerhard Stengel
    Kassierer: Josef Thor
    Jugendvertreter: Clemens Lukas
    Vertreter Aktive: Herbert Walter
    Vertreter Passive: Johann Holzer
    Wolfgang Walter
    Kassenprüfer: Franz Egetemeyer
    Anton Geiger
    Musikalische Anfänge

    Bereits vor seiner offiziellen Gründung und nach nur wenigen Proben bestritt der Fanfarenzug Lippach seinen aller ersten Auftritt beim Faschingsball des Reitvereins Lippach. Die Verwunderung war groß, hatten doch die Lippacher zwar schon von einer jungen Fanfarengruppe gehört, aber noch nicht mit einem Auftritt gerechnet.
    Nichtsdestoweniger fiel die Resonanz sehr positiv aus und man konnte guten Mutes die nächsten Auftritte anstreben.
    Wer in Lippach bis dahin noch nichts von der neuen Fanfarengruppe gehört hatte lernte sie spätestens am 1. Mai 1979 kennen. In der Früh um fünf fuhr man auf einem geschmückten Traktor durch ganz Lippach und spielte zum Morgenwecken.
    Zu den traditionsreichsten Terminen im Jahr des Fanfaren- und Musikzugs Lippach gehört der Auftritt anlässlich der Heilig Blutritt Prozession in Lippach, der ebenfalls im Mai 1979 zum ersten Mal -zunächst vom Fanfarenzug – und bis zum Jubiläumsjahr in allen darauffolgenden Jahren wahrgenommen wurde.
    Die Einweihung des Sportplatzes in Lippach konnte der Fanfarenzug im Juni 1979 musikalisch umrahmen.
    Der erste Auftritt nach der offiziellen Vereinsgründung war am 11. 11. 1979 zum Faschingsauftakt beim Reichenbacher Carnevalsverein.
    Am 1. 1. 1980 um 00:00 Uhr begrüßte der Fanfarenzug auf dem Lippacher „Hommelbuck“ mit feierlichen Fanfarenklängen das neue Jahr. Dieser Brauch hielt sich aber nur bis in das Jahr 1983.

    Kameradschaft wird von Anfang an Großgeschrieben

    Dass beim Fanfaren- und Musikzug Kameradschaft und Zusammenhalt an erster Stelle stehen, wird schon selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass der Verein zunächst von einer jungen Clique gegründet wurde und somit primär mit Spaß und Freude zur Musik verbunden wird. Um dieses Grundprinzip zu verwirklichen finden jedes Jahr interne kameradschaftliche Aktionen und Feiern statt, wie Ausflüge, Probewochenenden, Zeltlager und Grillfeste, die trotz eines terminreichen Jahres nicht wegzudenken sind und auf die sich manche Musiker im Vereinsjahr am meisten freuen werden.
    Eine der ersten internen Unternehmungen seit der offiziellen Vereinsgründung war ein Tagesausflug im Oktober 1979, bei dem es in einem voll besetzten Bus nach Füssen zur Besichtigung der Königsschlösser ging.
    Die erste Weihnachtsfeier wurde von Gastbläsern aus Lauchheim und Röttingen eröffnet und „Nach dem von Hubert Holzer vorgetragenen Weihnachtsgedicht kam der Nikolaus“.
    Das erste öffentliche Fest, das der Verein organisierte, war an Erntedank 1979, als der Fanfarenzug nach dem Gottesdienst einen Frühschoppen auf dem Kirchplatz veranstaltete, den der Fanfarenzug Unterkochen musikalisch mitgestaltete.
    Zu einer Tanzveranstaltung in die Turn- und Festhalle Lippach lud der Fanfarenzug ebenfalls im Oktober 1979, der eine von Kassierer Sepp Thor organisierte Orientierungsfahrt am Nachmittag vorausging.

    1980 – die Anfänge des Musikzuges

    In seinen Anfangsjahren nahm der Fanfarenzug an zahlreichen Faschingsveranstaltungen teil, so zum ersten Mal im Jahre 1980 bei den Prunksitzungen des Reichenbacher Carnevalvereins, beim selbstorganisierten „Schönberger Reiterfasching“, beim Lippacher „Reiterball“ und bei Faschingsumzügen in Unterkochen und Ellwangen.
    Am 1. Juli 1980 spielte der Fanfarenzug zum ersten Mal ein „Ständchen“ anlässlich des 60. Geburtstages seines passiven Mitgliedes Herrn Franz Frank. Beschlossen wurde, jedem passiven und aktiven Mitglied zu einem runden Geburtstag sowie bei Hochzeiten aktiver Mitglieder oder sonstigen Familienfeierlichkeiten ein „Ständchen“ darzubringen.
    Um den Fanfarenzug durch einen Musikzug ergänzen zu können, veranstaltete der Verein im Januar 1980 einen Informationsabend für neuinteressierte Musikerinnen und Musiker. Der erste Probetermin wurde auf Montag, den 11. Februar 1980 festgelegt. Diese Informationsveranstaltung hatte zur Folge, dass man bei der 2. Generalversammlung im März 1980 34 auszubildende Musikerinnen und Musiker im Verein begrüßen konnte. Insgesamt konnte Schriftführer Gerhard Stengel 127 Vereinsmitglieder verzeichnen; 47 aktive und 80 passive Mitglieder.
    Zu einem internen Sommerfest lud unser Ausschussmitglied Hans Holzer den Verein in seinen Garten am „Glatzkopf“ mit Schnitzeljagd, Spanferkel und abends gemütlichem Beisammensein am Lagerfeuer.
    Der diesjährige Vereinsausflug führte uns nach Nürnberg und Geiselwind und auch eine Orientierungsfahrt wie im Jahr zuvor organisierte der Verein.
    Eine Premiere gab es bei der Weihnachtsfeier: der junge Musikzug hatte seinen aller ersten internen Auftritt und spielte zur Eröffnung der Weihnachtsfeier. Außerdem gab es Musikvorträge der einzelnen Register.


    1981 – erste Auftritte auswärts

    Ein weiterer, zur Tradition gewordener Termin in jedem Vereinsjahr des Fanfaren- und Musikzugs Lippach ist auf das Jahr 1981 zurückzuführen, in dem der Fanfarenzug zum ersten mal am Umzug anlässlich des Kalten Markts in Ellwangen teilnahm. Die anschließende Einkehr in den „Blutigen Knochen“ in Killingen zum „Gockelessen“ ist wohl bis heute der Grund dafür, dass der Auftritt am Kalten Markt zu den meistbesuchten Auftritten im Jahr zählt.
    Um sich ganz auf seine Arbeit als Dirigent und Jugendausbilder zu konzentrieren, legte Dirigent Eugen Pukrop bei der 3. Generalversammlung am 28. März sein Amt als 2. Vorstand nieder und übergab es an Josef Maile. Gerold Czapko wurde zum aktiven Ausschussmitglied gewählt. Die Mitgliederzahl der Aktiven wurde von 47 auf 49 aufgestockt.
    Neben dem Kalten Markt kamen in diesem Jahr zwei weitere Auftritte hinzu, die über die Gemeindegrenzen hinausgingen: diese waren beim Umzug anlässlich des 25- jährigen Jubiläums des Musikvereins Röhlingen und
    beim Umzug des Krieger- und Reservistenvereins in Utzmemmingen.

    Zwei Feste organisierte der FMZ 1981: Das Scheunenfest zusammen mit dem Lippacher Kirchengemeinderat und das erste FMZ- Herbstfest in der Turnhalle Lippach. Dazu waren der Musikverein aus Röttingen, der am Freitag zur Bierprobe aufspielte, und die Blaskapelle Rattstadt, die am Sonntag zum Frühschoppen musizierte, als musikalische Gäste eingeladen.
    Ein weiteres Ereignis im Jahr 1981 war die Hochzeit unseres Vorstandes Willi Steininger und seiner Frau Petra in Lippach am 26. September, bei der man die Hochzeitsmesse musikalisch umrahmte und anschließend den Hochzeitszug in die Turn- und Festhalle anführte.

    Anfang September wurde wieder die Kameradschaft gepflegt und eine Wanderung führte uns über Gromberg und den Stettberg zum Grillplatz. Den Heimweg aber trat man nicht etwa zu Fuß an, denn der Vorstand war zum Glück mit dem Auto gekommen. Wer hätte gedacht, dass ein ganzer Verein in eine “ Ente“ passt?

    1982 – erster gemeinsamer Auftritt des Fanfaren- und Musikzuges und Kauf der Uniformen

    Verkleidet in Frack und Zylinder nahm der Fanfarenzug wieder zahlreiche Faschingstermine wahr. Beim Faschingsball des Gesangvereins Lippach begeisterten die Fanfarenbläser in Frauenkleidern.
    Das „Maiwecken“ am Morgen des 1. Mai wurde in diesem Jahr zum vierten und letzten Mal durchgeführt.
    Beim Heilig Blutritt in diesem Jahr traten der Fanfarenzug und der Musikzug zum ersten Mal gemeinsam auf.

    Bei einer Ausschusssitzung im Juli beschloss die Vorstandschaft den Kauf der Uniformen bei der Firma Negele in Tübingen, die noch im selben Jahr bei der Weihnachtsfeier den Musikerinnen und Musikern vom Nikolaus überreicht wurden.

    Ebenfalls im Juli durfte der Fanfaren- und Musikzug das Goldene Priesterjubiläum von Oberstudienrat Johann Utz in Lippach feierlich mitgestalten.
    Ein Grillfest fand in diesem Jahr in Mohrenstetten statt und der Vereinsausflug führte uns nach Roth am See und Rothenburg ob der Tauber.

    1983 – Der FMZ etabliert sich musikalisch

    Das Jahr 1983 war für den Fanfaren- und Musikzug Lippach musikalisch ein wichtiges Jahr:
    Sein musikalisches Programm und seine bereits beachtliche musikalische Leistung präsentierte der Verein einer breiten Öffentlichkeit bei seinem ersten Konzert in der Vereinsgeschichte am 5. März in der vollbesetzten Turn- und Festhalle in Lippach.
    Dem Urteil einer Jury setzte sich der Verein bei seiner Teilnahme an einem Jugendkritikspiel im September in Schwäbisch Gmünd aus, bei dem man die erfreuliche Note „gut“ erzielte.
    An einem Fortbildungslehrgang des Musikkreisverbandes Ostalb, der unter anderem von unserem Dirigenten Eugen Pukrop geleitet wurde, nahmen 15 Jungmusiker unseres Vereins erfolgreich teil.
    Auch an einem Wertungsspiel in Jagstzell am 16./17. Juni nahm der Fanfaren- und Musikzug mit 48 Musikerinnen und Musikern teil und erreichte dort einen 2. Rang, der mit einem Ehrenteller ausgezeichnet wurde.
    Zwei Auftritte kamen in diesem Jahr hinzu, an denen wir bis heute regelmäßig teilnehmen: Die musikalische Unterhaltung beim Sommerfest der „Sängerlust“ Lippach und die feierliche Umrahmung der Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages auf dem Friedhof in Lippach.

    Bei der 5. Generalversammlung wurde Anton Liesch jun. zum Jugendvertreter gewählt und Willi Weik jun. übernahm das Amt des Vereinsdieners.

    1984 – junge Holzbläser stoßen dazu

    Durch den Zugang 16 junger Holzbläserinnen und Holzbläser zählte der Verein im Jahr 1984 eine stolze Zahl von 65 aktiven Mitgliedern.
    Der Holzbläsernachwuchs durfte sein Können zum ersten Mal bei der Vereins – Weihnachtsfeier am 15. Dezember unter Beweis stellen.
    Zur jahrelangen Tradition wurde auch der alljährliche Auftritt beim Sommerfest bzw. „Dorfpokalturnier“ des Sportvereins Lippach, das wir im Festzelt musikalisch begleiten durften.
    Alle zwei Jahre spielen wir in Abwechslung mit dem Musikverein Westhausen bei der Seniorenweihnachtsfeier in Westhausen, die wir im Dezember 1984 zum ersten Mal musikalisch mitgestalteten.
    Unser erstes Probewochenende führte uns im August in die Jugendherberge nach Rechenberg, bei dem aber natürlich nicht nur geprobt wurde, sondern auch viel gelacht, gesungen und gefeiert.

    1985 – Einladung zum Priesterjubiläum von Pater Jahn

    Bei unserem dritten Frühjahrskonzert der Vereinsgeschichte wurde das Orchester erstmals durch die neu ausgebildeten Holzbläserinnen und Holzbläser unterstützt, die seither in unserem Verein nicht mehr wegzudenken sind.
    Zum ersten Mal in diesem Jahr gestalteten wir die Fronleichnamsprozession musikalisch mit. Auch dieser Auftritt wird seither jedes Jahr kurz nach dem Blutritt wahrgenommen.
    Der bis dahin schönste und erlebnisreichste Auftritt der Musikerinnen und Musikern des FMZ – glaubt man zumindest den Erzählungen und Schwärmereien der damals Teilnehmenden -, der zugleich als Vereinsausflug genutzt wurde, war am 13. und 14. Juli anlässlich des 25- jährigen Priesterjubiläums des ehemaligen Lippacher Ortsgeistlichen Herrn Pater Franz Jahn in Neustadt an der Saale, dessen herzlicher Einladung man gerne gefolgt war.
    Der FMZ, der im Kloster St. Kilian untergebracht wurde, spielte zum Gottesdienst am Samstagabend und am Sonntag geleitete man die Festprozession mit Pater Jahn zur feierlichen Messe im Kloster „Maria Bildhausen“.
    Auch den Nachmittag gestaltete man im Klosterhof musikalisch zur Unterhaltung der zahlreich gekommenen Gäste. Als man sich dann abends wieder auf den Heimweg machte, wird mancher wahrscheinlich froh gewesen sein, denn zum einen war es an diesem Tag sehr heiß gewesen und zum anderen hatte man in der Nacht nicht viel oder gar nicht geschlafen.
    Im August spielte der FMZ zur Einweihung der neuen Reithalle in Lippach, in der wir noch im selben Jahr unser viertes Herbstfest abhalten durften.
    Das Jahr 1985 ließ man nach der traditionellen VereinsWeihnachtsfeier mit einer internen Jahresabschlussfeier in der Malerwerkstatt von Anton Liesch ausklingen.

    1986 – 850-Jahr-Feier Westhausen

    Am 14. Februar des Jahres 1986 eröffnete der FMZ feierlich die Einsetzung unseres neuen Bürgermeisters Herbert Witzany in der Turnhalle Westhausen.
    Im März beschloss der Ausschuss den Kauf von weiteren 50 Uniformen, die angesichts der großen Zahl an Musikerinnen und Musikern dringend benötigt wurden. Dieses Vorhaben wurde glücklicherweise von der Gemeinde Westhausen großzügig unterstützt, und die neuen Uniformen konnten noch im selben Jahr im September anlässlich des Festwochenendes zur 850- Jahr- Feier in Westhausen zum ersten Mal getragen werden. Insgesamt bestimmte diese 850- Jahr- Feier das musikalische Jahr des Fanfaren- und Musikzuges, durfte man doch die zahlreichen Feierlichkeiten der Partnergemeinde an der Seite des Musikvereins Westhausen mitgestalten. So kam es auch zum ersten Doppelkonzert des FMZ am 19. April zusammen mit dem Musikverein Westhausen als feierlicher Auftakt für das Festjahr. Es folgte die musikalische Mitgestaltung des Festabends in der Turnhalle Westhausen und des Festwochenendes im September.
    Zum Saisonende im August veranstaltet man eine Fahrradtour nach Kerkingen ins Gasthaus Linde und zum Ipf. Wieder zu Hause angekommen, lud unser zweiter Vorstand den ganzen Verein zum Grillen in seine Garage.

    1987 – neuer Proberaum und Erfolg beim Wertungsspiel

    Anfang 1987 konnte der FMZ seinen Proberaum im neu erbauten Ortschaftsgebäude beziehen. Die großen und modern ausgestatteten Räumlichkeiten, die genug Platz für die zahlreichen Musiker und Instrumente bieten, wirkten sich offensichtlich sehr positiv auf das Probenklima und die musikalische Leistung des Vereins aus, erzielte man doch am 21. Juni beim Wertungsspiel anlässlich des Kreismusikfestes in Lautern die Note „sehr gut“ in der Mittelstufe.
    Bei der 9. Generalversammlung am 20. März wurde die Vorstandschaft um das Amt des technischen Warts durch Anton Liesch jun. erweitert. Annette Schmid übernahm das Amt der Jugendleiterin.
    Im Juni erlebte der FMZ einen Auftritt der besonderen Art, nämlich an der Seite zweier Berufskapellen, dem Heeresmusikkorps 10 und der amerikanischen Militärkapelle Ansbach, beim Bundeswehrbiwak auf der Kapfenburg.
    In der Weihnachtszeit 1987 spielte der FMZ zum ersten Mal beim Nikolausmarkt in Westhausen und auch das heute schon traditionelle „Heilig Abend Spielen“ nach der Christmette wurde in diesem Jahr ins Leben gerufen.

    1988

    Zwar nahm die Faschingstradition, die für den Verein in den Anfangsjahren sehr von Bedeutung war, mittlerweile ab, aber man beteiligte sich dennoch an einzelnen Umzügen, wie in diesem Jahr als Teufel verkleidet in Lauchheim, Schlossberg und Westhausen. Man veranstaltete erstmals in diesem Jahr einen Faschingsball gemeinsam mit dem Sportverein in der Turnhalle Lippach.
    Der Vereinsausflug im Juni, von dem auch heute noch viel geredet wird, führte uns mit einem voll besetzten Bus an den Bodensee. Nach einer nachmittagfüllenden Wanderung durch Pfützen und Matsch ging es in die Jugendherberge nach Stühlingen, wo mancher eine sehr lange bzw. sehr kurze Nacht erlebte.

    Unvergessen bleiben die neuen Uniformen, die sich die männliche Musikerjugend in Meersburg zur allgemeinen Erheiterung kaufte. O-Ton „Oh tun mir die Augen weh, wenn ich diese Hosen seh!“
    Auch in diesem Jahr nahm der FMZ beim Bundeswehrbiwak auf der Kapfenburg musikalisch teil.
    Drei Jahre nach der Einweihung der Reithalle konnte der FMZ die Einweihung des neuen Reitplatzes in Lippach musikalisch umrahmen.
    Das Jahr 1988 schloss man mit der Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Westhausen und an der „Altenweihnacht“ in Westhausen sowie mit dem „Heilig Abend Spielen“ und einer internen Weihnachtsfeier.

    1989 – Schriftführerwechsel

    Als erstes Ausschussmitglied aus dem Gründungskader gab Schriftführer Gerhard Stengel nach 10-jähriger Tätigkeit sein Amt an Susanne Ziegelbauer bei der 11. Generalversammlung am 31. März weiter.
    Anita Holzer wurde zur Jugendvertreterin gewählt. Zu diesem Zeitpunkt zählte der Verein 70 aktive Musikerinnen und Musiker sowie 164 passive Mitglieder.
    Im Mai dieses Jahres konnte der SV Lippach die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga A feiern, was der FMZ musikalisch unterstützte. Auch beim 40-jährigen Jubiläum des Sportvereins am 3. Juni gratulierte man musikalisch.
    Auf der Festbühne bei den Wasseralfinger Tagen spielte man in diesem Jahr zum ersten mal und seither fast regelmäßig jedes zweite Jahr.
    Eine Schnitzeljagd führte uns am 5. August nach Mohrenstetten und endete bei einem schönen Grillfest. Bei einer Marschprobe drei Wochen später marschierten wir nach Killingen zu Familie Walter, die uns bei gemütlichem Beisammensein mit Essen und Trinken versorgte.
    Beim Vereinsausflug ging es dieses Jahr nach Traben-Trabach an der Mosel.

     1990 – 10-jähriges Jubiläum

    Eigentlich ein Jahr zu spät feierte der FMZ 1990 sein 10-jähriges Bestehen, das auf die ersten Auftritte des Musikzuges im Jahr 1980 bezogen wurde.
    Den Auftakt des Jubiläumsjahres bildete das Jubiläumskonzert am 8. April in der Turn- und Festhalle Lippach, bei dem auch aktive Musikerinnen und Musiker für 10-jährige Vereinsmitgliedschaft und Dirigent Eugen Pukrop für 10-jährige Dirigententätigkeit ausgezeichnet wurden.

    Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr war das Herbstfest vom 30. August bis 2. September. Am Donnerstag- und Freitagabend veranstaltete man jeweils eine Disco mit „Let`s Fetz“ und „Härte 10“, was uns einen sehr erfolgreichen Freitagabend bescherte und auch in den kommenden Jahren viel Publikum nach Lippach locken sollte.
    Der Samstagabend war ein „Bunter Abend der Vereine“, der von Conferencier Anton Feile moderiert wurde. Nach einem Festgottesdienst und anschließenden Frühschoppen im Festzelt, bei dem der Musikverein Westhausen musikalisch unterhielt, marschierten die Musikkapellen aus der näheren Umgebung in einem Sternmarsch zum Dorfplatz und anschließend gemeinsam zum Festzelt.
    Den Nachmittag gestaltete der Musikverein Dalkingen und den Abend der Musikverein Tannhausen musikalisch.
    Das Ende des Jubiläumsjahres bildete ein Kirchenkonzert in der Kirche St. Katharina in Lippach im Dezember.
    Neben den Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr engagierte sich der FMZ politisch bei Demonstrationen gegen die geplante Giftmüllverbrennungsanlage nahe Hüttlingen. Im März beteiligte sich der FMZ musikalisch an der Demonstration in Aalen und im April marschierte man unter dem Wahlspruch „Reine Luft für reine Töne“ bei der Großdemonstration in Stuttgart mit.
    Auch die Kameradschaft kam im terminreichen Jubiläumsjahr nicht zu kurz, so ging es noch im September zum Vereinsausflug nach Passau.

    1991 – Verabschiedung Pfarrer Schneider

    Bei der 13. Generalversammlung im April 1991 übernahm Michael Weik das Amt des Schriftführers und Ulrike Holzer das Amt der Jugendvertreterin.
    Vorstand Steininger berichtete über sehr positive Rückmeldungen des Jubiläumsjahres von allen Seiten.
    Am 15. Juni gestaltete der FMZ die Verabschiedung unseres langjährigen Pfarrers Eugen Schneider in der Turn- und Festhalle Lippach musikalisch. Auch bei der Investitur unseres neuen Pfarrers Günter Gotthard am 28. September wirkte der FMZ mit.
    Ein Spanferkelessen gab es im Juni am Stausee und auch bei unserem diesjährigen Grillfest zum Saisonabschluss wurde im August am Stausee gefeiert.
    Der diesjährige Vereinsausflug am 21. und 22. September führte uns an die Badische Weinstraße.

    1992 – Große Veränderungen im Ausschuss

    Das Jahr 1992 war für den FMZ ein insgesamt ruhiges Jahr, nur im Vereinsausschuss tat sich in diesem Jahr einiges, wie sich bei der 14. Generalversammlung am 8. Mai zeigte: Nach elf Jahren Amtszeit als 2. Vorstand trat Josef Maile sein Amt an Andreas Schmid ab. Auch das Gründungsmitglied Josef Thor, der seit der Gründung des Vereins als Kassierer tätig war, gab sein Amt ab und verpflichtet sich dafür zusammen mit Wolfgang Walter, davor passives Ausschussmitglied, als Kassenprüfer.
    Nachfolgerin von Josef Thor wurde Gabriele Liesch. Hans-Peter Bandel, ehemals aktiver Musiker, wurde passives Ausschussmitglied.
    Im November nahm die Jugendkapelle an einem Wertungsspiel für Jugendblasorchester in Ehingen teil.
    Unser Grillfest fand in diesem Jahr bei der Familie Beerhalter in Lindorf statt und der Kameradschaftsabend zum Jahresschluss im Vereinsheim des SVL.


    1993 – gemeinsames Konzert mit der „Sängerlust“ Lippach

    Bei der 15. Jahreshauptversammlung im März wurde Ulrike Holzer von Michaela Bandel als Jugendvertreterin abgelöst.
    Das 11. Frühjahrskonzert am 4. April fand in diesem Jahr unter der Mitwirkung des Gesangvereins „Sängerlust“ Lippach statt. Nach einzelnen Vorträgen der beiden Gruppen spielten bzw. sangen der FMZ und die „Sängerlust“ noch gemeinsam einige Konzertstücke.
    Am ersten Septemberwochenende veranstaltete der FMZ wieder sein traditionelles Herbstfest, das am Freitagabend mit einer Live- Rock Band startete. Am Sonntag unterhielten die „Seniorenkapelle FM“ und abends der „Schräge Hobel“, eine Musikerabordnung des FMZ.
    Am 24. September umrahmten wir die feierliche Investitur unseres neuen Pfarrers Michael Windisch musikalisch in der Turn- und Festhalle Lippach, zu der wir die Festgesellschaft in einer Prozession mit Märschen anführten.
    Unser diesjähriger Vereinsausflug führte uns an den Kochelsee und Walchensee, wo wir wieder eine anstrengende Wanderung hinter uns brachten, aber auch wieder lustige und unvergessliche Stunden miteinander verbrachten.
    Am Volkstrauertag, den wir traditionell auf dem Friedhof musikalisch umrahmten, nahmen wir auch an einem Sternmarsch Richtung Zöbingen zur Ochsenheide teil, um gegen eine geplante Inertstoffdeponie im Nonnenholz zu demonstrieren.
    1994 – Anschaffung weiterer Uniformen

    Bei der 16. Jahreshauptversammlung am 13. März im Gasthaus Linde wurde die Anschaffung weiterer Uniformen für die nachkommenden Jugendbläser beschlossen.
    Anton Liesch wurde aktives Ausschussmitglied und Gerold Czapko übernahm das Amt des technischen Warts.
    Das 12. Frühjahrskonzert am 27. März eröffnete die Jugendgruppe des FMZ, die von Christine Pfitzer unterrichtet und an diesem Abend dirigiert wurde.
    Nach der musikalischen Begleitung der Fronleichnamsprozession spielte der FMZ auch bei der anschließenden Segnung der restaurierten Nepomuk- Statue und danach zur Unterhaltung beim Fest, das der Obst- und Gartenbauverein zu diesem Anlass veranstaltete.
    Am Wochenende des 9. und 10. Juli durfte die Fanfaren- und Trommlergruppe des FMZ das Burgfest in Niederalfingen musikalisch eröffnen. Auch zum Festausklang spielte der komplette FMZ im Burghof.
    Zu unserem Vereinsausflug ging es in diesem Jahr ins Allgäu, wo wir den Almabtrieb miterlebten und eine Panoramabergwanderung machten, die uns direkt an unsere Jugendherberge im Gebirge führte. Am nächsten Tag besichtigten wir Immenstadt und den Albsee.

    Zu einer besonderen Veranstaltung lud der FMZ am 5. November, als man die Gruppe „Shake your wife“ in der Turnhalle in Lippach zu Gast hatte.
    Der internen Jahresabschlussfeier am 27. Dezember ging am Nachmittag ein Besuch im Ellwanger Wellenbad voraus, der von der Jugendvertreterin organisiert worden war.

    1995 – 15. Herbstfest und Umzug beim Cannstatter Volksfest

    Im Februar begleitete eine kleine Abordnung des FMZ die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Herrn Erhard Saverschel im Lippacher Ortschaftsgebäude musikalisch.
    Um in Zukunft auch Auftritte nach 20.00 Uhr annehmen zu können, wurde bei der 17. Generalversammlung erstmals die „Ü 18 Kapelle“ erwähnt, der zu diesem Zeitpunkt 27 Musikerinnen und Musiker angehörten. Sandra Maile wurde in diesem Jahr zur Jugendvertreterin gewählt.
    Auch in diesem Jahr konnten wir zu unserem 13. Frühjahrskonzert wieder eine Gastkapelle willkommen heißen. Der Musikverein Baldern gestaltete den zweiten Teil des Konzerts, nachdem es durch die Jugendgruppe des FMZ unter der Leitung von Thomas Weiß eröffnet worden war. Nach den Liedvorträgen des FMZ musizierten die beiden Kapellen noch gemeinsam.
    Am 30. Juli wurde das neue Vereinsheim des Sportvereins Lippach eingeweiht, was der FMZ musikalisch umrahmte.
    Am ersten Septemberwochenende fand wieder unser Herbstfest statt, dieses Jahr zum 15-jährigen Jubiläum. Zu diesem Anlass veranstaltete man am Samstag einen „Bunten Abend“ mit verschiedenen Einlagen und Vorführungen.
    Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war die Einladung zur Teilnahme am Festumzug „150 Jahre Cannstatter Volksfest“, der wir gerne gefolgt waren.

    Der Festumzug, der vom Stuttgarter Schlossplatz auf den Cannstatter Wasen führte, und vor allem der anschließende Besuch des Wasens ist vielen Teilnehmern noch in lebhafter Erinnerung und jeder freut sich drauf, wenn wir in jedem zweiten Jahr wieder nach Cannstatt fahren.

    1996 – Marschmusikbewertung

    Am 23. März wurde Gabriele Liesch bei der 18. Generalversammlung im Landgasthof Walter von Tobias Frankenreiter als Kassiererin abgelöst.
    Unser 14. Frühjahrskonzert am 30. März fand in diesem Jahr erstmals statt am Sonntag an einem Samstag statt. Der erste Teil des Konzerts wurde wieder von der Jugendgruppe unter der Leitung von Christine Pfitzer gestaltet. Den zweiten Teil übernahm, wie gewohnt, die aktive Kapelle unter Eugen Pukrop.
    Am 7. Juni nahmen wir bei der Marschmusikbewertung anlässlich des Kreismusikfestes in Rosenberg teil, bei der wir mit der Note „gut“ abschlossen.
    Anstelle des Zwei- Tages- Ausflugs ging es in diesem Jahr am 9. November mit dem Bus nach Bochum, wo wir das Musical „Starlight Express“ besuchten und sehr begeistert am selben Abend wieder nach Lippach zurückfuhren.

    1997 – Vorstandswechsel und Weggang von Dirigent Eugen Pukrop

    Das Jahr 1997 war für den FMZ seit seiner Gründung das Jahr der großen Veränderungen.
    So legte Willi Steininger bei der 19. Generalversammlung nach 19-jähriger Tätigkeit sein Amt als 1. Vorstand in die Hände von Michael Weik, der wiederum sein Amt als Schriftführer an Willi Steininger weitergab. Die Kassenprüfer Josef Thor und Wolfgang Walter wurden von Gabriele Liesch und Gisela Schneider abgelöst.
    Silke Mündel und Marlene Schmid wurden als Jugendvertreterinnen gewählt.
    Nach Absprache mit dem Dirigenten sollte in diesem Jahr kein Konzert stattfinden und die musikalische Arbeit solle in Zukunft „weniger Stress und mehr Freude für die Musiker bringen.“
    Am 9. Juni trennte sich der FMZ von seinem Dirigenten und Gründungsmitglied Eugen Pukrop in beidseitigem Einvernehmen.
    Christine Pfitzer und Thomas Weiß übernahmen in der dirigentenlosen Zeit bis Januar 1998 die musikalische Leitung. Die Jugendausbildung übernahm Frau Helga Speiser aus Lauchheim.
    Am 1. Juni begleitete der FMZ die Meistermannschaft des SV Lippach musikalisch durch das Dorf und spielte anschließend bei der Eröffnung der Meisterschaftsfeier in der Turnhalle für die frischgebackenen Bezirksligisten.
    An Pfingsten diesen Jahres veranstaltete der FMZ zum ersten mal seine „Dorfplatzhocketse“ in Lippach, die in der Gemeinde großen Anklang fand und deshalb in den kommenden Jahren wieder durchgeführt werden sollte.
    Ohne Dirigent, aber unter der Leitung von Thomas Weiß bestritten wir den Auftritt bei den Reichsstädter Tagen in Aalen am 13. September.
    Bei zwei Ausschusssitzungen, im Juni und im Oktober, diskutierte man ausführlich die Zukunft des Vereins und die Verpflichtung eines neuen Dirigenten.
    Das sehr bewegte Jahr 1997 endete für den FMZ am 20. 12. mit einer internen Weihnachtsfeier im Vereinsheim des Sportvereins und am 24. Dezember mit dem traditionellen „Hl.- Abend“ spielen nach der Christmette.

    1998 – Hans-Jürgen Stein wird neuer Dirigent

    Bei einer Ausschusssitzung am 25. Januar verpflichtet der FMZ den langjährigen Musiker und Dirigenten Hans-Jürgen Stein aus Westhausen als neuen Dirigenten.
    Die offizielle Begrüßung von Seiten des Vereins erfolgte bei der 20. Jahreshauptversammlung am 1. März in der Turn- und Festhalle in Lippach. Diese Generalversammlung war die erste, die auch von unserem neuen 1. Vorstand Michael Weik geleitet wurde. Hans-Jürgen Stein nutzte die Gelegenheit sich selbst vorzustellen und seine musikalischen Pläne bekannt zu geben.
    Simon Renz jun. löste Gerold Czapko als technischen Wart ab.
    Für sein über 15-jähriges Wirken als erster Vorsitzender wurde Willi Steininger mit der Fördermedaille in Silber durch Kreisverbandsvorsitzender Bernhard Winter geehrt.
    Zu diesem Zeitpunkt zählte der Verein 11 Musikerinnen und Musiker in Ausbildung, 12 unter 18-jährige und 35 über 18-jährige Aktive, und außerdem 205 passive Mitglieder.
    Seit dem 7. 5. 1998 unternehmen wir in jedem Jahr als Generalprobe für die bevorstehenden Umzüge eine Marschprobe Richtung Forst und Vogel an die „Franz Kaiser Hütte“, wo wir anschließend grillen und gemütlich beisammensitzen
    Am 13. und 14. Juni feierte der Gesangverein „Sängerlust“ Lippach sein 75. Jubiläum, zu dessen Anlass wir den Festabend und den Frühschoppen musikalisch gestalteten. Ebenso nahmen wir am Festumzug teil und begleiteten den Fahneneinmarsch ins Zelt mit flotter Marschmusik.
    Den Saisonabschluss feierten wir dieses Jahr bei Familie Erhard in Elberschwenden, wo es Dank einer verlorenen Wette als Wetteinsatz ein Spanferkel gab.
    Zum 60. Geburtstag von Hans Holzer überbrachte der FMZ ein Ständchen und ernannte ihn, aufgrund zahlreicher Verdienste und 20 jähriger Mitgliedschaft im Vereinsausschuss, zum ersten Ehrenmitglied des Vereins.

    Ende Oktober bezogen wir für ein Probewochenende die Jugendherberge in Heidenheim, um uns für die beiden kommenden Konzerte vorzubereiten.
    Am 7. November waren wir als Gastkapelle nach Wört eingeladen worden, um mit dem dortigen Musikverein gemeinsam ein Konzert zu gestalten.
    Am 6. Dezember veranstaltete der FMZ sein erstes Adventskonzert, zu dem er den Musikverein Dalkingen als Gastkapelle begrüßen konnte.

    1999 – 20 Jahre FMZ

    Bei der 21. Generalversammlung in der Turn- und Festhalle Lippach, die der Verein musikalisch umrahmte, setzte Dirigent Stein als musikalisches Ziel die weitere Niveausteigerung.
    Willi Steininger gab das Amt des Schriftführers an Markus Abele weiter und verpflichtet sich selbst als technischer Wart. Martin Weik löste Ehrenmitglied Hans Holzer als passives Ausschussmitglied ab.
    Der Vereinsausflug führte uns in diesem Jahr nicht wie gewohnt im Herbst, sondern bereits Ende Mai nach Bad Urach, wo wir unter anderem eine Wanderung zum Uracher Wasserfall machten, wie auch eine anschließende Weinbergbesichtigung mit Weinprobe. Außerdem besichtigten wir das Gestüt Marbach und das Schloss Lichtenstein.
    Die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des SV Lippach am ersten Juliwochenende umrahmte der FMZ musikalisch.
    Am ersten Septemberwochenende veranstaltete der FMZ ein Rockwochenende mit den Live- Bands „Mac Loud“ und „Wanted“, bei dem sich die damit verbundene harte Arbeit auszahlte, denn das Fest war an beiden Tagen sehr gut besucht.

    Ebenfalls im September wurde das neu erbaute katholische Gemeindehaus eingeweiht, was eine Bläserabordnung des FMZ musikalisch begleitete.
    Im Oktober lud der FMZ alle ortsansässigen Vereine zu einem „Bunten Abend“ in die Turnhalle, wo die Vereine bei verschiedenen Wettkämpfen und Spielen tolle Preise gewinnen konnten.
    Am 7. November fand zum ersten Mal ein Jugendvorspiel im katholischen Gemeindehaus statt, bei dem die auszubildenden Musikerinnen und Musiker ihr bereits erlerntes Können ihren Eltern, Gästen oder Neuinteressierten präsentieren konnten.
    Initiiert wurde dieses Vorspiel, das seither jedes Jahr stattfindet, von Dirigent und Jugendausbilder Hans-Jürgen Stein.
    Unser Jubiläumskonzert zum 20- jährigen Bestehen fand am 4. Dezember in der Turnhalle Lippach zum zweiten Mal unter der Mitwirkung der Sängerlust Lippach statt.
    Das Jahr endete mit einem Weihnachtsvorspiel im Albstift in Aalen und einer internen Weihnachtsfeier am 18. Dezember.

    2000 – D1-Lehrgang in Lippach

    Beim Fasching der Lippacher Vereine am 3. März trugen Michael Weik, Thomas Stengel und Gerhard Dirheimer die Lippacher Schnitzelbank vor.
    Eine Satzungsänderung wurde bei der 22. Generalversammlung in der Turn- und Festhalle Lippach beschlossen: Der Vereinsausschuss soll um zwei Ämter erweitert werden.
    So wurden Gerold Weiß und Barbara Merz als Aktivenvertreter gewählt.
    Christine Frankenreiter löste Andreas Schmid nach acht Jahren Tätigkeit als 2. Vorsitzende ab. Barbara Bühlmeyer wurde neue Jugendvertreterin.
    Da in diesem Jahr zahlreiche aktive Mitglieder des FMZ die D1- Prüfung absolvieren wollten, wurde der
    Lehrgang in Lippach abgehalten und mit der Prüfung am 17. Juni abgeschlossen.

    In diesem Jahr veranstaltete die katholische Kirchengemeinde zum ersten Mal das Kirchplatzfest, zu dem der FMZ für musikalische Unterhaltung sorgte. Zum Saisonabschluss wanderten wir zur Stockacher Hütte bei Hülen, wo wir auf der Wiese unsere Zelte aufschlugen.

    Auch in diesem Jahr gab es Dank verlorener Wetten ein leckeres Spanferkel zum Essen und beim Singen und Witze erzählen erlebten wir eine feucht- fröhliche Nacht unter dem Sternenhimmel. Am nächsten Tag ging es zu Fuß wieder Richtung Lippach.
    Am ersten Septemberwochenende veranstalteten wir wieder ein Rockfest mit den Live-Bands „Number Nine“ und „Generation X“, das auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht war.
    Am 23. und 24. September fuhren wir mit dem Bus nach Konstanz an den Bodensee, wo wir unseren diesjährigen Vereinsausflug verbrachten. Nach einer Stadtführung kehrten wir in die Konstanzer Jugendherberge ein, die in einem ehemaligen Wasserturm untergebracht war. Am Sonntag standen das „Sea Life“ Museum und die Insel Mainau auf dem Programm.
    Die Hubertusfeier der Kreisjägervereinigung Aalen fand in diesem Jahr in der Turnhalle in Lippach statt, welche der FMZ zusammen mit den Jagdhornbläsern des Hegering Bopfingen feierlich mitgestaltete.
    Um uns für das bevorstehende Adventskonzert am 10. Dezember in der Turnhalle in Lippach vorzubereiten, verbrachten wir am 25. und 26. November ein Probewochenende in der Jugendherberge in Ulm. Musikalische Gäste bei unserem diesjährigen Konzert war der Musikverein Neuler.
    Der letzte Auftritt in diesem Jahr war nicht wie üblich das Musizieren nach der Christmette, sondern unsere erste Teilnahme beim Silvesterritt in Westhausen. Anlässlich des
    Jubiläums des Silvesterritts wurden wir erstmals eingeladen bei der Reiterprozession durch Westhausen mit zu marschieren.

    2001 – Wertungsspiel und Kirchenkonzert

    Bei der 23. Generalversammlung in der Turn- und Festhalle in Lippach verlas Kassierer- Vertreterin Ulrike Liesch für den in den USA weilenden Tobias Frankenreiter den Kassenbericht. Zum Jugendvertreter wurde Holger Mangold gewählt.

    Sehr lange und intensiv hatten wir uns auf den 20. Mai vorbereitåt, denn an diesem Tag nahmen wir an einem Wertungsspiel in Herrenberg-Gültstein teil. Das Wertungsergebnis wurde mit gemischten Gefühlen aufgenommen, fehlte uns doch nur ein einziger Punkt zur Note „sehr gut“.

    Unsere „Dorfplatzhocketse“, die traditionell über Pfingsten stattfindet, musste in diesem Jahr wegen schlechtem Wetter leider ausfallen.
    Zu einem der größten Hobbies gewisser Vereinsmitglieder gehört es untereinander immer wieder diverse Wetten abzuschließen und der Wetteinsatz ist dabei meistens ein Spanferkel, das dann zu günstigen Gelegenheiten, wie zum Beispiel wieder beim diesjährigen Saisonabschluss am Lippacher Stausee, eingelöst wird. An dieser Stelle möchten wir uns im Namen des gesamten Vereins bei allen Wettkandidaten bedanken, die bereits das ein oder andere Spanferkel gesponsert haben und noch sponsern werden sowie bei unserem Hausmetzger Hubert Holzer für die leckere Zubereitung.

    Auch in diesem Jahr nahmen wir uns am 24. und 25. November Zeit für ein Probewochenende in Kirchberg/Jagst um uns optimal auf unser Konzert vorzubereiten, das in diesem Jahr als Kirchenkonzert in der St.- Katharina- Kirche in Lippach abgehalten wurde.

    Zu einem Pressetermin am 28. 12. trafen sich 1. Vorsitzender Michael Weik, 2. Vorsitzende Christine Frankenreiter, Kassierer Tobias Frankenreiter und Pfarrer Michael Windisch in der Lippacher Kirche, bei dem die Vorstandschaft den Erlös des Kirchenkonzertes stellvertretend an Birgit Richter von Radio 7 zugunsten der Aktion „Songs für Afrika“ überreichte.

    Abends fand dann unsere interne Weihnachtsfeier statt wie in jedem Jahr. „…lediglich über den fehlenden Deinhard war der Nikolaus etwas verärgert.“
    Der letzte Auftritt in diesem Jahr war wieder der Silvesterritt in Westhausen, bei dem unsere Teilnahme auch schon fast zur Tradition geworden ist.


    2002 – 1. „Mexican- Night- Party“ – „sehr-gut“ beim Wertungsspiel

    Bei der 24. Generalversammlung am 17. Februar in der Turn- und Festhalle in Lippach übernahm Gerold Weiß das Amt des 2. Vorsitzenden und Anita Erhard löste Tobias Frankenreiter als Kassierer ab. Dieser wurde dafür neuer Aktivenvertreter.
    Ilona Frankenreiter wurde neue Jugendvertreterin.
    Gleich am Anfang des Jahres begaben wir uns auf den diesjährigen Vereinsausflug, der uns Richtung Heilbronn und Ludwigsburg führte. Nach einer langen Wanderung durch die schier endlosen Weinberge, kehrten wir in eine gemütliche Besenwirtschaft ein, die wir so schnell nicht wieder verließen.
    Am nächsten Tag führte uns „Baron von Bühler“ durch die barocken Räume des Ludwigsburger Residenzschlosses.

    In diesem Jahr musste der Hl.- Blutritt, an dem wir in jedem Jahr teilnehmen, wegen Regens leider ausfallen. Dafür konnte das „Dorfplatzhocketse“ an Pfingsten bei schönem Wetter wieder stattfinden.

    Wie schon im letzten Jahr zelteten wir zum Saisonabschluss an der Stockacher Hütte bei Hülen.
    Anlässlich der 150- Jahr- Feier des Musikvereins unserer Muttergemeinde Westhausen nahm man selbstverständlich unter anderem am Samstag des Festwochenendes vom 12. bis 14. Juli am Wertungsspiel teil.
    Nach dem großen Festumzug am Sonntagnachmittag erfuhren wir, dass wir in diesem Jahr die Note „sehr gut“ geschafft hatten.
    In den Sommerferien beteiligte sich der FMZ erstmals am Ferienprogramm der Gemeinde, wofür die Jugendvertreterin eine Tagesausfahrt in den Schwabenpark organisiert hatte.
    Vom 30. 8. bis 1. 9. veranstaltete der FMZ sein Herbstfest erstmals im Geräteschuppen der Familie Frankenreiter in der Nähe des Sportplatzes. Am Freitag Abend unterhielt der Musikverein Schrezheim und am Samstag Abend fand unsere legendäre „Mexican- Night- Party“ statt, von der man sagen kann, dass sie bis jetzt zu einer unserer erfolgreichsten und bestbesuchtesten Veranstaltungen gehört.

    Am Sonntag fand wegen der bevorstehenden Bundestagswahlen unter anderem ein politischer Frühschoppen mit MdL Winfried Mack statt.
    Das Probewochenende kurz vor unserem Konzert am 8. 12. wurde in diesem Jahr zu Hause im Ortschaftsgebäude abgehalten. Als musikalische Gäste konnten wir in diesem Jahr den Musikverein Baldern begrüßen, mit dem wir bereits zum zweiten Mal erfolgreich ein Konzert gestalteten.

    2003 – Lippacher 850- Jahr- Feier

    Bei der 25. Jahreshauptversammlung am 9. März in der Turn- und Festhalle in Lippach wurde Daniela Lang zur Jugendvertreterin gewählt.
    Am 5. April wirkten wir beim Konzert des Musikvereins Dalkingen als musikalische Gäste mit.
    Zum Auftakt der 850- Jahr- Feier in Lippach umrahmten wir den feierlichen Festakt in der Turnhalle am 26. April musikalisch. Auch beim Festwochenende beteiligte sich der FMZ und vertrat seine Gemeinde musikalisch.

    Am Sonntag Morgen spielten wir um 6.00 Uhr zum Weckruf an verschiedenen Stationen rund um Lippach, zu denen wir von Clemens Rathgeb auf dem Traktoranhänger gefahren wurden, um den festlichen Tag einzuläuten. An unserem Stand beim historischen Markt konnten Kinder mit Naturmaterialien historische Musikinstrumente und Spielgeräte basteln. Unsere Fanfaren- und Trommlergruppe brachte während des Tages auf der „Marktbühne“ musikalische Einlagen.

    Bei der historischen Modenschau führten wir auf dem Laufsteg unsere „Landsknechts-Uniformen“ vor.
    Das große und wunderschöne Fest zur 850-Jahr-Feier, das für jeden Lippacher mit Sicherheit unvergessen bleibt, ließ der FMZ feierlich mit dem „Großen Zapfenstreich“ ausklingen. Mit einem Fackelzug spendete uns dazu die Lippacher Feuerwehr das nötige Licht, was ein sehr schönes und beeindruckendes Bild abgab.

    Wiederum im Schuppen der Familie Frankenreiter fand in diesem Jahr unser Fest statt und damit auch unsere „2. Mexican- Night- Party“, die wieder genau so gut besucht war wie im Jahr zuvor.
    Nach Füssen führte uns unser diesjähriger Vereinsausflug, der traditionell mit einer Wanderung, diesmal um den Plansee, begann. Nach dem Besuch einer Sommerrodelbahn trug der ein oder andere Teilnehmer mittlere bis schwere Verletzungen und sogar ein zerrissenes T-Shirt davon.
    Am Sonntag besichtigten wir das Schloss Neuschwanstein und das Füssener Musicalhaus.
    Als Belohnung für die zahlreichen Helferinnen und Helfer unserer Veranstaltungen, feierten wir in diesem Jahr eine Fete in der Lippacher „Saustallhütte“, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte.
    Am 7. Dezember fand unser diesjähriges Adventskonzert in der Turn- und Festhalle statt, das wir zusammen mit dem Musikverein Elchingen gestalteten. Im Vorfeld dazu hielten wir am 22. und 23. November ein Probewochenende im Ortschaftsgebäude ab.
    Traditionell endete das Jahr mit dem „Hl. Abend Spielen“ nach der Christmette und der internen Weihnachtsfeier sowie dem Silvesterritt in Westhausen.

      

    2004 – 25 Jahre Fanfaren- und Musikzug Lippach

    Den Auftakt unseres Jubiläumsjahres bildete das „Ehemaligentreffen“ am 30. Januar im katholischen Gemeindehaus Lippach, zu dem alle ehemaligen aktiven Musikerinnen und Musiker eingeladen wurden. Gerhard Stengel und Tobias Frankenreiter zeigten Bilder, Dias und Filmmaterial aus den vergangenen 25 Jahren der Vereinsgeschichte des FMZ.

    Bei der 26. Jahreshauptversammlung am 29. Februar stellten sich sämtliche Mandatsträger im Hinblick auf die Jubiläumsfeierlichkeiten wieder zur Verfügung.
    Als Gastgeber fungierte der FMZ bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Bläserjugend und des Blasmusikverbands Ostalbkreis unter Vorsitz von Bernhard Winter.
    Dazu spielte man am Sonntagnachmittag in der Turn- und Festhalle zur Eröffnung und Totenehrung und versorgte anschließend die Gäste mit Kaffee und Kuchen.
    An zwei Konzerten wirkte der FMZ aus gegebenem Anlass kurz hintereinander mit:
    Am 27. März fand unser Jubiläumskonzert „25 Jahre FMZ“ in der Turn- und Festhalle statt, zu dem wir als musikalische Gäste das Städtische Orchester Aalen unter der Leitung von Musikdirektor Udo Lüdeking begrüßen durften, und am 3. April folgten wir der Einladung des Musikvereins Westhausen um das dortige Frühjahrskonzert musikalisch mitzugestalten.
    Am Vorabend des Pfingstsonntags, am 29. Mai, fand ein Ereignis statt, auf das sich besonders die Musikerinnen und Musiker des FMZ sehr freuten: Pfarrer Michael Windisch weihte auf dem alten Kirchplatz unsere lang ersehnte Vereinsfahne ein. Zu diesem Anlass gestalteten wir den Festgottesdienst musikalisch mit, zu dem auch die Fahnenabordnungen der ortsansässigen und umliegenden Vereine ihre Ehre erwiesen.

    Beim anschließenden Sektempfang im katholischen Gemeindehaus konnte man sich unsere wunderschöne Fahne, die von unseren Fahnenträgern Willi Weik, Dieter Erhard und Martin Weik mit Stolz präsentiert wurde, nochmals näher betrachten.
    Nach der Begrüßung unseres 1. Vorsitzenden Michael Weik und den Grußworten von Ortsvorsteher Bernhard Ziegelbaur, Bundestagsabgeordneten Georg Brunnhuber und des 1. Vorsitzenden des Musikverbandes Ostalbkreis Bernhard Winter stellte sich die 1. Vorsitzende unseres Patenvereins, Elisabeth Spieß aus Wolpertswende bei Ravensburg vor, die mit Vereinsdirigent und Fahnenabordnung zur Fahnenweihe angereist war. Nach Überreichen des Patengeschenkes blickte sie mit Freude auf das in drei Wochen bevorstehende Jubiläumswochenende voraus, das der Musikverein Wolpertswende musikalisch mitgestaltet.
    Hauptinitiator der Gestaltung und Umsetzung unserer Fahne, Gerold Weiß, erläuterte anschließend die Entsehung der Fahne von den ersten Ideen bis zu ihrer Fertigstellung.